Blümel + Klaß

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Kraftfahrzeuge

kraftfahrzeugeÜber 40 Millionen Kraftfahrzeuge sind auf Deutschlands Straßen zugelassen und viele Fahrten enden anders als geplant. Pannen und Unfälle sind oft mit hohen finanziellen Belastungen verbunden, die sich jedoch durch KFZ-Versicherungen auffangen oder reduzieren lassen. Gerne beraten wir Sie über Ihre Möglichkeiten.

Der Autoschutzbrief ist eine Zusatzversicherung zur finanziellen Absicherung bei KFZ-Pannen und -Unfällen. Er reguliert den Kostenersatz für eine Vielzahl von Aufwendungen, die für Leistungen in Notfällen anfallen können. Je nach Leistungsumfang des Autoschutzbriefes können z. B. Kosten für folgende Leistungen aufgefangen werden:

  • Pannen- und Unfallhilfe
  • Abschleppen des Kfz
  • Bergung nach einer Panne / Unfall
  • Arzneimittelversand
  • Kinderrückholung
  • Krankenrücktransport
  • Reiserückrufservice
  • Hilfe im Todesfall
  • Vermittlung ärztlicher Betreuung in Ausland
  • Übernachtungskosten bei Panne / Unfall
  • Mietwagen bei Panne / Unfall
  • Ersatzteilversand

Darüber hinaus kann ein Schutzbrief weitere Hilfe leisten:

  • Reiserückrufservice
  • Hilfe im Todesfall
  • Vermittlung ärztlicher Betreuung in Ausland

Gerne sind wir Ihnen bei der Wahl des passenden Autoschutzbriefes behilflich!

 

Die Insassen-Unfallversicherung zahlt, wenn Mitfahrer im Auto bei einem Unfall zu Schaden kommen; dies leistet grundsätzlich auch die Haftpflichtversicherung - allerdings nur, wenn ein Verschulden vorliegt. Die Insassen-Unfallversicherung ist auch daher eine sinnvolle Ergänzung zur Absicherung von Versicherungsfällen

  • in denen der Unfall-Verursacher nicht ermittelt werden kann
  • die schuldige Person nicht versichert oder mittellos ist oder
  • der Unfall ohne Verschulden des Fahrers (z. B. durch Wildwechsel) zustande kam
In dem für PKW üblichen Pauschalsystem sind neben dem Fahrer alle berechtigten Insassen des im Versicherungsvertrag bezeichneten Fahrzeugs mitversichert. So ist z. B. auch ein Anhalter ein berechtigter Insasse, wenn er aus Gefälligkeit mitgenommen wird.

Für Personenschäden gilt der Schadenersatz bis zu der vereinbarten Versicherungssumme. Die Insassen-Unfallversicherung bietet dem Fahrer und den Insassen eines Kraftfahrzeugs Schutz bei Unfällen im Zusammenhang mit dem

  • Lenken
  • Benutzen
  • Behandeln
  • Beladen und Entladen und
  • Abstellen eines KFZ oder Anhängers
  • sowie dem Ein- und Aussteigen aus dem versicherten Kraftfahrzeug

Grundsätzlich besteht auch für die Insassen-Unfallversicherung Deckung in allen Europäischen Ländern und für die außereuropäischen Gebiete, die zum Geltungsbereich des Vertrages über die Europäische Gemeinschaft gehören.

 

Die Teilkasko-Versicherung versichert Schäden die an dem versicherten Fahrzeug einschließlich seiner mitversicherten Teile eintreten können. Anders als bei der KFZ‑Haftpflichtversicherung geht es hierbei nicht um Ansprüche, die von dritten Personen wegen eines Schadenfalles geltend gemacht werden. Sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind, kann der Versicherungsnehmer aus der Teilkaskoversicherung die Zahlung einer Entschädigung an sich verlangen.

Die Teilkasko-Versicherung umfasst Schäden, die entstehen durch:

  • Brand oder Explosion
  • Entwendung des Fahrzeuges oder seiner Teile z. B. Radio, unbefugten Gebrauch durch fremde Personen, Raub und Unterschlagung
  • Unmittelbare Einwirkung von Sturm, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung
  • Zusammenstoß des sich in Bewegung befindenden Fahrzeugs mit Haarwild im Sinne des Bundesjagdgesetzes (z.B. Rehe)
  • Marderbiss an Verkabelung und Schläuchen sowie Dämmmaterial;
  • Beschädigung/ Zerstörung der Bereifung nur unter besonderen Voraussetzungen
  • Bruchschäden an der Verglasung (z. B. Steinschlag) des Fahrzeuges und
  • Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss
 

Im Vergleich zur Teilkasko-Versicherung umfasst die Vollkasko-Versicherung zusätzlich Unfallschäden und Schäden, die durch mutwillige oder böswillige Handlungen (Vandalismus) betriebsfremder Personen an dem versicherten Kraftfahrzeug verursacht werden. Im Falle eines selbstverschuldeten Verkehrsunfalls wird also im Rahmen einer Vollkasko-Versicherung grundsätzlich der Schaden am eigenen Fahrzeug ersetzt. Bei der Vollkaskoversicherung gilt die gleiche Art von zu eventuell zu wählender Selbstbeteiligungen im Schadensfall.

In der Kasko-Versicherung kann im Falle einer vorsätzlichen Obliegenheitsverletzung seitens des Versicherten eine vollständige Leistungsfreiheit des Versicherers eintreten. Die Versicherung muss dann überhaupt nicht zahlen! Im Falle einer grobfahrlässigen Obliegenheitsverletzung wird der Schaden entsprechend der Schwere des Verschuldens gekürzt. Dies bedeutet, es wird eine Quote gebildet und der Schaden wird entsprechend diesem Verhältnis anteilig bezahlt. Hat man also 50% Mitverschulden, so erhält man die Versicherungsleistung um 50% gekürzt vom Versicherer. Anders als bei der Kraftfahrt-Haftpflicht ist in diesem Fall die wirtschaftliche Belastung des Versicherungsnehmers nicht auf einen bestimmten Betrag begrenzt.

 

Von der Haftpflicht-Versicherung werden Schäden reguliert, die im direkten Zusammenhang mit dem Gebrauch eines Kraftfahrzeugs bei anderen entstehen. Schäden am Fahrzeug des Versicherten gelten jedoch hierbei als nicht mitversichert. Die Versicherung hat begründete Schadenersatzansprüche zu erfüllen und unbegründete abzuwehren. Die bei der Abwehr unbegründeter Ansprüche entstehenden Kosten trägt der Versicherer.

Die Versicherung ist eintrittspflichtig, wenn durch den Gebrauch des im Vertrag bezeichneten Fahrzeugs...

  • Personen verletzt oder getötet werden
  • Sachen beschädigt oder zerstört werden oder abhanden kommen
  • Vermögensschäden herbeigeführt werden, die weder mit einem Personen- noch mit einem Sachschaden mittelbar oder unmittelbar zusammenhängen

In der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung mitversichert sind u. a.

  • der Halter
  • der Eigentümer
  • der Fahrer sowie Beifahrer.

Dieses gilt jedoch nicht, wenn der Fahrer die Fahrt ohne Wissen o. Einverständnis des Versicherungsnehmers angetreten hat oder er nicht die für das Fahrzeug vorgeschriebene Fahrerlaubnis besitzt und der Versicherungsnehmer dies vorsätzlich oder fahrlässig ermöglicht hat. In einem solchen Fall leistet die Versicherung dem geschädigten Dritten Ersatz seines Schadens.